Der Sportshop ...
... in dem es eben nicht alles gibt.
Auch kein Bullshit-Bingo der Selbstbeweihräucherung von "umfangreiches Sortiment", "kompetente Fachberatung", "hervorragend geschult", "hochmotivierten", "modernste Technik", "ganzheitliche Beratung", ... ich laufe und gebe meine Erfahrungen weiter, so einfach ist das.
Eine riesige Halle in der man stundenlang zwischen tausenden Artikel rumrennen, suchen und vergleichen muß kann ich nicht bieten. Ich habe eine zweckmäßige Auswahl. Mein vermutlich kleinster Sportladen der Region wirkt vielleicht nicht gerade superchic, aber entscheidend ist nicht die Eleganz der Regale sondern der Nutzwert der Waren darin. Sozusagen ein Tante-Emma-Laden unter den Sportgeschäften.

Bei den Preisen erspare ich uns die angeblich psychologisch wirksame Pfennigfuchserei mit den x,99 - glatte Zahlen statt Augenwischerei.

Bargeld ist Freiheit, Datenschutz und Privatsphäre!
Staat und Geheimdienste geht's nix an, was Du bei mir einkaufst.
Kartenzahlung möchte ich auch nicht anbieten, weil die damit verbundenen Gebühren derzeit völlig unverhältnismäßig wären. Das mag Spontankäufe behindern, aber mir ist es durchaus recht, wenn meine Waren bewusst erworben werden.
Da ich keinen Online-Shop habe, muß auch niemand Kreditkarten-, Bank- oder persönliche Daten durch's Internet schicken. Manches kann ich natürlich auch versenden* oder liefern, aber das besprechen wir individuell.

Ich habe keine Filliale einer Kette und gehöre keiner Einkaufsgemeinschaft an. Ich kann kein Einzelteil auf die schnelle von einem Zentrallager abrufen oder zur Ansicht kommen lassen sondern kaufe selbst beim Hersteller bzw. Vertrieb ein, i.d.R. mit einer Mindestbestellsumme bzw. -menge. Da kann es schonmal etwas dauern wenn ich etwas besorgen muß.
Mit steigender Kundenfrequenz wären größere Bestände und längere Öffnungszeiten möglich.

... und der Vilvo ...

... der seit 1993 läuft, mit Orientierung zu Marathon und mittlerweile Ultra. Inzwischen haben sich mehr als 100 Strecken über 42,2 oder mehr Km angesammelt. Für den Spaß an hoplrigen Wegen wurde ich einst belächelt, heute sagt man Trail dazu und macht eine Modeerscheinung draus.

Kostenlos biete ich diverse Läufe an.
Allerdings muß die Verpflegung selbst mitgebracht und -getragen werden.
Seit 2008: Nord Eifel Ultra (NEU) mit 56,6 Km und 900 Hm, seit 2010 auch als Nachtlauf zu Ostern.
Seit 2011: Nord Eifel Trail Tour (NETT) über die Marathondistanz und 900 Hm, ergänzt durch die kürzere und flachere NETT&Jeck Version zu Karneval über 31,7 Km.
Seit 2017: Halloweenlauf mit 15 Km Nacht-Trail.
Seit 2018: die Strongheart Brave(wo)man Challenge mit ca. 52 nächtlichen Trailkilometern.
Darüber hinaus kann man sich gerne zu Trainingsläufen verabreden, bei denen ggf. auch Trinkrucksack, Stirnlampen und Stöcke getestet werden können.

Mehr über mich und diese Läufe gibt's im privaten Teil von vilvo.de, Videos zu Events und einigen Artikeln findet man in meinem Youtube-Channel.

 
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Stand Dezember 2018

Für die, die sich wundern, warum der Einzelhandel unter der Onlinekonkurrenz leidet, hier ein Fun Fact zum neuen Verpackungsgesetz:

Wer 2-3 mal im Jahr etwas versendet, und das 1 Kg Pappe beim Grünen Punkt lizenziert, zahlt über's Jahr 140 Euro. Wer im Jahr 10 Tonnen Kartonage verschickt ist mit 1750 Euro dabei, also keine 18 Cent pro Kg.

Wirtschaftsförderung und Gerechtigkeit à la Deutschland.

Angebliches Ziel des Verpackungsgesetzes soll die Veringerung der Abfallmengen sein.

Wie soll das erreicht werden, wenn die Hersteller und Händler, die Waren sparsam verpacken, überproportional hoch an den Entsorgungskosten beteiligt werden?
Welche Chance hat ein Start-Up mit geringerer Waren/Verpackungsmenge, das mit proportional höheren Kosten für das Einsammeln beim Verbraucher indirekt die marktbeherrschende Massenwaren-Konkurrenz subventioniert?
Wie soll ein stationärer Händler versuchen, sich mit dem Aufbau einer Versandsparte zu retten, wenn er mit einem überproportionalen Beitrag benachteiligt wird?

Ein fester Kilopreis wäre einfacher, transparenter und würde dem gesetzten Ziel, einen Anreiz zur Müllvermeidung zu geben, besser entsprechen.

So ist es wieder nur eine Umverteilung von unten nach oben, vom stationären Handel mit Gelegenheitsversand zum Online-Handels-Konzern und die Kleinen zahlen erneut die Zeche der Großen.
Wo normale Betriebswirtschaft dem gewünschten Zweck entgegensteht zeigen sich die Risiken und Nebenwirkungen der Privatisierung gesellschaftlicher Aufgaben.

Selbst wenn ich es für "nur" 10 Euro bekäme, für 3 Briefumschläge und 2 Pappschachteln ist das unverhältnismäßig viel.
So werde ich Euch ab dem 1.1.2019 halt nichts mehr zuschicken.
 
Sportshop Vilvo